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Franziska Impekoven

Was ist PMS eigentlich und warum reicht Magnesium oft nicht aus?

PMS Zeit im Kalender und Magnesium Tabletten

Vielleicht kennst du das: Etwa eine Woche vor deiner Periode verändert sich etwas. Du bist gereizter, empfindlicher oder trauriger. Dein Bauch fühlt sich aufgebläht an, deine Brüste spannen, dein Rücken schmerzt oder du bist plötzlich so müde, dass du dich am liebsten zurückziehen würdest. Und sobald die Blutung beginnt, wird es wieder leichter.

Dieses wiederkehrende Muster wird häufig als prämenstruelles Syndrom – kurz PMS bezeichnet. Doch was steckt eigentlich dahinter? Und warum reicht es oft nicht aus, einfach Magnesium einzunehmen?

Was ist PMS genau?

PMS beschreibt körperliche und psychische Beschwerden, die typischerweise in der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus auftreten – also nach dem Eisprung und vor Beginn der nächsten Periode.

In dieser sogenannten Lutealphase verändert sich das Zusammenspiel der Zyklushormone. Manche Frauen reagieren besonders empfindlich auf diese natürlichen hormonellen Veränderungen. PMS ist deshalb nicht einfach nur ein „Magnesiummangel“ und auch nicht auf ein einzelnes Hormon zu reduzieren.

Mögliche Beschwerden sind unter anderem:

  • Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen

  • innere Unruhe und erhöhte Sensibilität

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • Heißhunger oder veränderter Appetit

  • Schlafprobleme

  • Brustspannen

  • Wassereinlagerungen und Völlegefühl

  • Kopfschmerzen

  • Rücken- oder Unterleibsschmerzen

  • das Gefühl, sich weniger belastbar und weniger bei sich zu fühlen

Nicht jede Frau erlebt PMS gleich. Auch die Intensität und die konkreten Symptome können sich von Zyklus zu Zyklus verändern.

Wichtig ist außerdem die Unterscheidung zwischen PMS und PMDS, der prämenstruellen dysphorischen Störung. Bei PMDS stehen besonders starke psychische Beschwerden im Vordergrund, die den Alltag, Beziehungen oder die Arbeitsfähigkeit deutlich beeinträchtigen können. Eine solche Ausprägung sollte medizinisch abgeklärt und professionell begleitet werden.

PMS ist nicht einfach dein persönliches Schicksal

PMS wird häufig als etwas dargestellt, das Frauen eben „aushalten müssen“. Doch auch wenn die Beschwerden eine körperliche Grundlage haben, bedeutet das nicht, dass du ihnen vollkommen ausgeliefert bist.

Ich betrachte PMS als ein mögliches Signal deines Körpers – als Einladung, genauer hinzuschauen. Dabei geht es nicht darum, körperliche Ursachen zu leugnen oder dir einzureden, dass deine Beschwerden „nur in deinem Kopf“ entstehen. Körper und Psyche stehen miteinander in Verbindung. Stress, innere Anspannung, ungelöste Konflikte, übergangene Bedürfnisse und ein dauerhaftes Funktionieren können beeinflussen, wie wir körperliche Veränderungen erleben und wie stark Beschwerden werden.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur zu fragen: „Was kann ich gegen mein PMS einnehmen?“

Sondern auch: „Was möchte mein Körper mir vielleicht zeigen?“

Die Lutealphase: Dein innerer Herbst

Die zweite Zyklushälfte wird in der zyklusorientierten Arbeit häufig mit dem inneren Herbst verbunden. Nach der aktiveren, nach außen gerichteten Zeit rund um Eisprung und fruchtbare Phase beginnt natürlicherweise eine Zeit der Sammlung und des Rückzugs.

In dieser Phase kann es sein, dass du:

  • mehr Ruhe brauchst,

  • empfindsamer bist,

  • weniger Lust auf viele Menschen und Termine hast,

  • klarer spürst, was dir guttut und was nicht,

  • stärker wahrnimmst, was dich belastet,

  • dich nach Rückzug und innerer Ordnung sehnst.

Das ist zunächst nichts Krankhaftes. Es gehört zu einem natürlichen Rhythmus.

Schwierig kann es jedoch werden, wenn du diese Bedürfnisse dauerhaft übergehst. Wenn du müde bist, aber trotzdem weiterfunktionierst. Wenn du eigentlich eine Pause brauchst, dir diese aber nicht erlaubst. Wenn Gefühle auftauchen, die du sofort wegdrückst. Oder wenn du versuchst, auch in der zweiten Zyklushälfte genauso leistungsfähig, verfügbar und nach außen orientiert zu sein wie in den anderen Phasen.

Dann kann ein innerer Widerstand entstehen: Ein Teil von dir braucht etwas anderes, als du ihm erlaubst.

Aus dieser Perspektive ist PMS nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass du „etwas falsch machst“. Es kann aber ein Hinweis darauf sein, dass dein Körper Bedürfnisse sichtbarer macht, die im Alltag sonst wenig Raum bekommen.

Was könnten deine Symptome mit deinem inneren Erleben zu tun haben?

Die psychosomatische Betrachtung versteht den Körper als eine Art Sprache. Dabei gibt es keine allgemeingültige Übersetzung nach dem Motto: „Dieses Symptom bedeutet immer genau das.“ Jeder Mensch ist individuell. Dennoch können bestimmte Beschwerden Anlass sein, genauer nachzuforschen.

Müdigkeit und Erschöpfung

Müdigkeit kann zunächst ganz körperliche Ursachen haben. Gleichzeitig darfst du dich fragen:

  • Erlaube ich mir ausreichend Pausen?

  • Wo übergehe ich meine Erschöpfung?

  • Was würde mir gerade wirklich Kraft geben?

  • Muss ich ständig leistungsfähig sein?

Manchmal ist die Botschaft ganz schlicht: Wenn du müde bist, brauchst du Ruhe.

Reizbarkeit oder starke Emotionen

Wenn Gefühle in der zweiten Zyklushälfte intensiver werden, kann das bedeuten, dass du weniger Kapazität hast, sie zu unterdrücken oder zu überspielen. Vielleicht wird etwas spürbar, das im Alltag oft untergeht.

Du könntest dich fragen:

  • Welche Emotion möchte gesehen werden?

  • Was hat mich in letzter Zeit belastet?

  • Wo sage ich „Ja“, obwohl ich eigentlich „Nein“ meine?

  • Welche Bedürfnisse bekommen bisher keinen Raum?

Dabei geht es nicht darum, jede Emotion sofort analysieren oder verändern zu müssen. Oft beginnt Veränderung schon damit, ein Gefühl wahrzunehmen und innerlich zu sagen: „Aha. Ja. Okay.“

Rückenschmerzen oder das Gefühl, alles tragen zu müssen

Rückenschmerzen können körperliche Ursachen haben und sollten bei starken oder anhaltenden Beschwerden medizinisch abgeklärt werden. Als Reflexionsimpuls kann sich zusätzlich die Frage lohnen:

  • Was trage ich gerade alles?

  • Wo versuche ich, etwas aufrechtzuerhalten?

  • Muss ich immer stark sein?

  • Wo fällt es mir schwer, Unterstützung anzunehmen oder Kontrolle abzugeben?

Brustspannen und emotionale Spannung

Auch Brustspannen ist zunächst eine mögliche körperliche Reaktion auf die hormonellen Veränderungen. Symbolisch kann es dich dazu einladen, auf Themen wie Nähe, Beziehungen, Weiblichkeit oder emotionale Stagnation zu schauen:

  • Was bewegt mich emotional?

  • Gibt es etwas, das ich festhalte?

  • Wo wünsche ich mir mehr Nähe oder Abgrenzung?

  • Was darf in meinem Leben wieder in Bewegung kommen?

Diese Fragen sind keine Diagnosen. Sie sind lediglich Möglichkeiten, dich selbst besser kennenzulernen.

Warum Magnesium oft nicht die ganze Antwort ist

Magnesium kann bei bestimmten Beschwerden sinnvoll sein und manche Frauen erleben dadurch eine Verbesserung. Doch wenn PMS immer wiederkehrt, lohnt es sich, weiterzuschauen.

Denn Beschwerden können von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, zum Beispiel:

  • dem individuellen Umgang mit den hormonellen Veränderungen,

  • Stress und einer dauerhaft aktivierten Stressachse,

  • Schlafmangel,

  • unausgewogener Ernährung oder starken Blutzuckerschwankungen,

  • fehlenden Erholungsphasen,

  • körperlichen Ursachen, die medizinisch abgeklärt werden sollten,

  • innerem Druck und dem Gefühl, ständig funktionieren zu müssen,

  • nicht gelebten Grenzen,

  • unterdrückten Emotionen,

  • alten Glaubenssätzen wie „Ich muss stark sein“ oder „Ich darf niemanden enttäuschen“.

Magnesium kann also ein Baustein sein. Es ersetzt aber nicht die Frage, warum dein Körper immer wieder so stark auf die zweite Zyklushälfte reagiert.

Wenn du beispielsweise jeden Monat erschöpft bist, aber deine Termine und Verpflichtungen unverändert durchziehst, hilft es möglicherweise nicht, nur ein weiteres Mittel einzunehmen. Vielleicht braucht es zusätzlich eine Veränderung in deinem Alltag: mehr Schlaf, weniger Verabredungen, bewusst eingeplante Rückzugszeiten oder klarere Grenzen.

Und manchmal geht es noch tiefer: um die Erlaubnis, nicht immer perfekt sein zu müssen, um den Umgang mit Konflikten oder um Gefühle, die bisher keinen sicheren Ausdruck gefunden haben.

Was ich in meiner Arbeit beobachte

Viele Frauen haben bereits einiges ausprobiert: Magnesium, Mönchspfeffer, Tees, Yoga, Bewegung, Wärme oder eine bewusstere Ernährung. Das alles kann wertvoll sein. Dennoch bleibt häufig das Gefühl:

„Ich mache doch schon so viel. Warum kommt das jeden Monat wieder?“

Meine Erfahrung ist, dass sich etwas verändert, wenn Frauen beginnen, ihren Körper nicht mehr nur als Problem zu betrachten, das möglichst schnell verschwinden soll.

Wenn du deine Symptome beobachtest, kannst du zum Beispiel genauer hinschauen:

  • An welchem Zyklustag beginnen die Beschwerden?

  • Was passiert gerade in meinem Leben?

  • Wie habe ich in den Tagen zuvor gelebt?

  • Habe ich meine Grenzen wahrgenommen?

  • Habe ich ausreichend geschlafen und gegessen?

  • Welche Gefühle waren da?

  • Was habe ich gebraucht, mir aber nicht erlaubt?

  • Was könnte ich in diesem Zyklus anders gestalten?

So entsteht ein differenzierteres Bild. Vielleicht erkennst du, dass dein PMS besonders stark wird, wenn du über längere Zeit zu viel leistest. Vielleicht bemerkst du einen Zusammenhang mit bestimmten Beziehungen, ungelösten Konflikten oder fehlender Erholung. Vielleicht gibt es aber auch körperliche Faktoren, die du medizinisch untersuchen lassen solltest.

Es geht nicht darum, eine einzige Ursache zu finden, die für alle Frauen gilt. Es geht darum, deinen eigenen Körper besser zu verstehen.

PMS als Einladung, genauer hinzuschauen

PMS muss weder ausschließlich bekämpft noch einfach hingenommen werden. Du darfst lernen, deine Beschwerden ernst zu nehmen und gleichzeitig neugierig auf ihre möglichen Zusammenhänge zu werden.

Manchmal braucht dein Körper ganz konkrete Unterstützung: Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten, Bewegung, Wärme, Ruhe oder medizinische Abklärung. Manchmal braucht dein Leben neue Grenzen. Und manchmal möchte ein tieferliegendes Thema gesehen werden.

Mein Ziel ist nicht, dir einzureden, dass du dein PMS nur durch positives Denken oder die Veränderung deiner Gedanken lösen musst. Deine Beschwerden sind real. Sie verdienen Verständnis, medizinische Aufmerksamkeit, wenn nötig, und einen ganzheitlichen Blick.

Doch du bist deinem Zyklus nicht vollkommen ausgeliefert.

Je besser du lernst, deinen Rhythmus wahrzunehmen, deine Bedürfnisse zu achten und die Signale deines Körpers zu verstehen, desto eher kannst du beginnen, anders mit PMS umzugehen – nicht aus Druck, sondern aus Selbstfürsorge und Selbstermächtigung.

 

Dein Körper arbeitet nicht gegen dich. Vielleicht versucht er, mit dir ins Gespräch zu kommen.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist mit Unterstützung künstlicher Intelligenz entstanden. Die inhaltlichen Impulse, meine persönliche Haltung und die Erfahrungen aus meiner Arbeit stammen von mir. Die KI unterstützt mich beim Strukturieren und Formulieren. Ich prüfe und überarbeite alle Inhalte sorgfältig, bevor ich sie veröffentliche.

Profilbild von Franziska in der Natur

Über mich

Ich bin integrale Heilerin und Coach aus Holzkirchen. Mein Herzensthema ist die Frauengesundheit. Mein Anliegen ist es, Frauen dabei zu unterstützen, ihren Körper besser zu verstehen und selbstbestimmt mit ihrem Zyklus umzugehen.In meiner Arbeit schaue ich immer auf den ganzen Menschen. Auf das, was sich körperlich zeigt, was emotional hinter einem Thema steckt und was im Geist festgehalten wird. 

Ich freue mich, wenn du mit mir Kontakt aufnimmst.

Wenn du spürst, dass du an den richtigen Ort gefunden hast, dann melde dich einfach. Wir können in einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen, ob und wie ich dich begleiten kann. Am schnellsten erreichst du mich über mein Kontaktformular, WhatsApp oder telefonisch.

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