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Franziska Impekoven

Periodenschmerzen - was dein Körper dir wirklich sagen möchte

Frau mit Periodenschmerzen am Boden

Schmerzmittel. Wärmflasche. Durchatmen. Irgendwie durchkommen.

Wenn du jeden Monat Periodenschmerzen hast, kennst du wahrscheinlich dieses Gefühl: Du möchtest eigentlich einfach nur, dass es aufhört.

Vielleicht hast du dir angewöhnt, schon beim ersten Ziehen eine Schmerztablette zu nehmen. Vielleicht verschiebst du Termine, bleibst im Bett oder versuchst trotzdem weiterzumachen, obwohl dein Körper nach Ruhe ruft.

Und vielleicht kennst du auch diesen Gedanken: „Warum habe ich jeden Monat solche Schmerzen? Und warum fühlt es sich manchmal so an, als würde mein Körper gegen mich arbeiten?“

Periodenschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Die körperlichen Vorgänge dahinter sind real und sollten ernst genommen werden. Starke oder zunehmende Beschwerden gehören medizinisch abgeklärt.

Und gleichzeitig gibt es noch eine andere Frage, die du dir stellen kannst:

Was könnte mir mein Körper mit diesen Schmerzen zeigen wollen?

Denn manchmal kann es unglaublich wertvoll sein, ein Symptom nicht nur möglichst schnell loswerden zu wollen, sondern auch einmal hinzuhören.

Was bei Periodenschmerzen in deinem Körper passiert

Während deines Zyklus baut dein Körper die Gebärmutterschleimhaut auf. Sie bereitet sich auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Dabei spielen unter anderem Östrogen und Progesteron eine wichtige Rolle.

Wenn keine Schwangerschaft eintritt, sinken diese Hormone wieder ab. Die Schleimhaut wird nicht mehr benötigt und beginnt sich abzulösen.

Damit sie abgestoßen werden kann, zieht sich die Gebärmutter zusammen. Dabei spielen Prostaglandine eine wichtige Rolle. Sie unterstützen die Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur und sind gleichzeitig an Entzündungs- und Schmerzprozessen beteiligt.

Bei manchen Frauen sind diese Prozesse stärker ausgeprägt. Dann können die Kontraktionen der Gebärmutter schmerzhafter wahrgenommen werden.

Periodenschmerzen sind deshalb nicht „eingebildet“. Und sie bedeuten auch nicht, dass du dich einfach nur mehr entspannen musst.

Wenn deine Schmerzen sehr stark sind, neu auftreten oder von Zyklus zu Zyklus schlimmer werden, solltest du sie medizinisch abklären lassen. Auch Erkrankungen wie Endometriose oder Adenomyose können mit starken Regelschmerzen verbunden sein.

Die körperliche Ebene ist also wichtig.

Aber sie ist nicht die einzige Ebene, mit der du dich beschäftigen kannst.

Wenn dein Körper mit dir spricht

In der psychosomatischen Arbeit betrachten wir Symptome als eine Art Sprache des Körpers.

Statt nur zu fragen: „Wie bekomme ich diesen Schmerz weg?“

kannst du zusätzlich fragen: „Was ist gerade eigentlich in meinem Leben los?“

Ein Symptom darf Aufmerksamkeit bekommen. Du kannst dich ihm liebevoll zuwenden und erforschen, was gerade in deinem Körper, deinem Inneren und deinem Leben passiert.

Bei Periodenschmerzen steht dabei in der psychosomatischen Arbeit besonders das Thema Loslassen und Weichwerden im Mittelpunkt.

 

Was fällt dir schwer loszulassen?

Loslassen klingt erst einmal abstrakt.

Aber wenn du genauer hinschaust, kann es im Alltag sehr konkret werden.

Vielleicht hältst du an einer Rolle fest, die du längst nicht mehr erfüllen möchtest.

Vielleicht versuchst du, immer alles im Griff zu haben.

Vielleicht fällt es dir schwer, Hilfe anzunehmen.

Vielleicht erlaubst du dir keine Pause, weil du das Gefühl hast, sonst nicht genug zu leisten.

Oder vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben, von dem du eigentlich weißt, dass es vorbei ist und trotzdem hältst du daran fest.

Du könntest dich fragen:

  • Wo versuche ich gerade besonders viel zu kontrollieren?
  • Wo fällt es mir schwer, etwas abzugeben?
  • Wo erlaube ich mir keine Pause?
  • Wo möchte ich nach außen eine Haltung bewahren, obwohl es sich innen ganz anders anfühlt?
  • Wo darf ich weicher mit mir werden?
  • Was möchte ich eigentlich loslassen?

 

Wenn „stark sein“ zum Muster wird

Eine Klientin aus meiner Arbeit war beispielsweise eine junge Tänzerin.

Sie war es gewohnt, immer eine der Besten zu sein. Leistung zu bringen. Vorne zu stehen. Verantwortung zu übernehmen. Sie erlaubte sich kaum, einmal weniger zu geben oder eine Pause zu machen.

Ihre Periode wurde dadurch zu einer extremen Unterbrechung: Die Schmerzen waren teilweise so stark, dass sie nicht mehr weitermachen konnte.

Für sie wurde die Frage wichtig: Wo erlaube ich mir selbst keine Pause, obwohl mein Körper sie braucht?

 

Vielleicht geht es bei dir um etwas ganz anderes

Eine andere Frau kann bei genau denselben Periodenschmerzen an einem völlig anderen Punkt stehen.

Vielleicht ist sie ständig für andere da.Sie kümmert sich um Familie, Freundinnen oder Kolleginnen und merkt erst spät, dass ihre eigenen Bedürfnisse dabei kaum noch vorkommen. Vielleicht fühlt sich ein Nein für sie egoistisch an. Oder sie hat das Gefühl, nur dann wertvoll zu sein, wenn sie gebraucht wird.

Dann könnten andere Fragen interessant werden:

  • Was brauche ich eigentlich?
  • Wo stelle ich mich selbst immer an die letzte Stelle?
  • Darf ich mich zurückziehen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen?

 

Und wieder eine andere Frau befindet sich vielleicht gerade in einem Übergang. Ein Lebensabschnitt ist eigentlich vorbei. Eine Beziehung, ein Beruf, eine alte Vorstellung vom eigenen Leben. Das Neue ist aber noch nicht greifbar. Das Alte loszulassen bedeutet dann auch, sich auf etwas Ungewisses einzulassen. Das Festhalten am Alten und das fehlende Vertrauen in den nächsten Schritt können sich als individuelles Thema hinter Periodenschmerzen zeigen.

Deshalb gibt es nicht die eine psychosomatische Bedeutung von Periodenschmerzen.

Was für eine Frau das Thema „Pause“ ist, kann für eine andere „Kontrolle“, „Abgrenzung“, „Vertrauen“ oder „Loslassen“ sein.

Und manchmal ist es auch etwas ganz anderes.

 

Schmerz nicht bekämpfen, sondern wahrnehmen

Wenn Schmerzen da sind, ist unser erster Impuls meistens: weg damit.

Wir lenken uns ab. Wir spannen an. Wir versuchen, nicht hinzuspüren.

Dabei kann es manchmal hilfreich sein, genau das Gegenteil auszuprobieren.

Nicht den Schmerz größer zu machen.

Nicht ihn zu analysieren.

Sondern ihn für einen Moment einfach wahrzunehmen.

Wie fühlt er sich gerade an?

Wo sitzt er?

Verändert er sich?

Halte ich dabei unbewusst den Atem an?

Kann ich ausatmen?

Kann ich meinen Körper für einen Moment weich werden lassen?

Es geht darum den Fokus nicht sofort vom Schmerz wegzulenken, sondern bewusst hinzuspüren und zu beobachten, was passiert, wenn der Schmerz da sein darf. Auch der Atem kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

 

Was kannst du während deiner Periode für dich tun?

Manchmal braucht dein Körper in dieser Zeit nicht noch eine weitere Methode.

Vielleicht braucht er weniger.

Weniger Termine.
Weniger Druck.
Weniger Funktionieren.

Vielleicht kannst du dir erlauben:

  • früher schlafen zu gehen
  • eine Aufgabe auf morgen zu verschieben
  • einen Termin abzusagen
  • Hilfe anzunehmen
  • bewusst langsamer zu machen
  • deine Emotionen nicht wegzudrücken
  • dich zurückzuziehen
  • bewusst und tief auszuatmen

 

Auch körperlich kannst du ausprobieren, was dir guttut:

Wärme

Eine Wärmflasche, ein warmes Bad oder eine warme Dusche können wohltuend sein.

Sanfte Bewegung

Vielleicht tut dir Bewegung gut. Vielleicht möchtest du dich lieber ausruhen.

Eine sanfte Hocke wie Malasana kann beispielsweise eine Möglichkeit sein, dein Becken bewusst wahrzunehmen – aber nur, wenn sie sich für dich angenehm anfühlt.

Auch eine Position auf dem Bauch mit sanftem Druck auf den Unterbauch kann sich für manche Frauen angenehm anfühlen. Entscheidend ist nicht, eine bestimmte Übung „richtig“ zu machen.

Dein Körper darf dir sagen, was gerade passt.

Beobachte deinen Schmerz über mehrere Zyklen

Wenn du deinen Periodenschmerzen wirklich auf die Spur kommen möchtest, kann es hilfreich sein, nicht nur während der akuten Schmerzen hinzuschauen.

Beobachte dich über mehrere Zyklen hinweg.

Zum Beispiel:

  • Wann beginnen die Schmerzen?
  • Wie stark sind sie?
  • Wie lange halten sie an?
  • Wo im Körper spürst du sie?
  • Was ist in den Tagen davor passiert?
  • Wie viel habe ich gearbeitet?
  • Habe ich genug Pausen gemacht?
  • Welche Gefühle waren da?
  • Wo habe ich meine eigenen Grenzen übergangen?
  • Was hätte ich eigentlich gebraucht?
  • Was hat mir gutgetan?

 

Dein Körper ist nicht dein Gegner

Vielleicht verändert sich dadurch irgendwann auch dein Blick auf deine Periode. Sie ist nicht mehr nur etwas, das jeden Monat „überstanden“ werden muss. Und deine Schmerzen sind nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt. Sie dürfen ernst genommen werden. Medizinisch. Körperlich. Und vielleicht auch auf einer tieferen, persönlichen Ebene.

Du musst dabei nicht davon ausgehen, dass hinter jedem Schmerz eine versteckte emotionale Ursache steckt. Aber du darfst neugierig sein.

Vielleicht gibt es etwas, das dein Körper dir zeigt.

Vielleicht brauchst du mehr Ruhe.

Vielleicht eine Grenze.

Vielleicht Unterstützung.

Vielleicht darfst du eine alte Rolle loslassen.

Vielleicht darfst du aufhören, immer stark sein zu müssen.

Oder vielleicht braucht dein Körper einfach medizinische Unterstützung.

Du musst nicht sofort wissen, was dein Schmerz bedeutet.

Du darfst anfangen, zuzuhören.

Nicht als Schuldzuweisung.

Nicht als Kampf gegen deinen Körper.

Sondern als Einladung, dich selbst ein Stück besser kennenzulernen.

Dein Körper arbeitet nicht gegen dich.
Er verdient es, gehört, verstanden und gut begleitet zu werden.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel ist mit Unterstützung künstlicher Intelligenz entstanden. Die inhaltlichen Impulse, meine persönliche Haltung und die Erfahrungen aus meiner Arbeit stammen von mir. Die KI unterstützt mich beim Strukturieren und Formulieren. Ich prüfe und überarbeite alle Inhalte sorgfältig, bevor ich sie veröffentliche.

Profilbild von Franziska in der Natur

Über mich

Ich bin integrale Heilerin und Coach aus Holzkirchen. Mein Herzensthema ist die Frauengesundheit. Mein Anliegen ist es, Frauen dabei zu unterstützen, ihren Körper besser zu verstehen und selbstbestimmt mit ihrem Zyklus umzugehen.In meiner Arbeit schaue ich immer auf den ganzen Menschen. Auf das, was sich körperlich zeigt, was emotional hinter einem Thema steckt und was im Geist festgehalten wird. 

Ich freue mich, wenn du mit mir Kontakt aufnimmst.

Wenn du spürst, dass du an den richtigen Ort gefunden hast, dann melde dich einfach. Wir können in einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen, ob und wie ich dich begleiten kann. Am schnellsten erreichst du mich über mein Kontaktformular, WhatsApp oder telefonisch.

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